Kassettenkameras

Instamatic ist der Systemname für ein 1963 von Kodak eingeführtes Kassettenfilmsystem, ein Wort aus den englischen Wörtern instant (dt: sofort) und automatic. „Sofort“ bezieht sich dabei auf ein blitzschnelles Filmeinlegen.“ (Quelle: Wikipedia)


Dass viele Fotografen Probleme beim Filmwechsel hatten, mag heutzutage absurd erscheinen. Dennoch war die „narrensichere“ Bedienung der Kassettenkameras ein wesentliches Verkaufsargument.


Kodak 233X

Kodak 233X

Kasettenfilm 126 (Wikipedia)

Die hier gezeigte Kodak Instamatic 233X stammt aus den 70er Jahren und ist ein Beispiel für die Vielzahl von Modellen die bei Kodak produziert wurden und sich oft nur in unwesentlichen Details unterschieden.
Geladen wird die Kamera mit dem Instamaticfilm Typ 126 mit einer Negativgröße von 28 X 28mm. Es gab Filmpackungen mit 12, 20 oder 24 Aufnahmen. Die Bildqualität blieb wegen der schwachen Objektivkonstruktion und der ungenügenden Bildplanlage eher bescheiden. Als Blitz diente der sogenannte „X-Würfel“ der keine Batterie zum Zünden benötigte. Ein Warnbalken für abgebrannte Blitze wird im Sucher angezeigt.
Diese Art Kamera wurde millionenfach verkauft, zumeist als preiswertes Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk. Wer aber ein klein wenig mehr wollte als Erinnerungsbilder, stieg schnell auf ein leistungsfähigeres System um.


Agfamatic Pocket 3000

Agfamatic Pocket 3000

Die Agfamatic ist für Pocketfilm 110 konstruiert, der von Kodak im Jahre 1972 vorgestellt wurde. Das Negativformat von 13 x 17 mm ermöglichte kleine taschengängige Kameras deren Bildqualität wegen des kleinen Formats und der schwachen Optiken der meisten Geräte jedoch eher bescheiden bleibt. Die Agfamatic 3000 bietet vier Belichtungsstufen mit denen auf unterschiedliche Wetterverhältnisse reagiert werden kann.

Pocketfilm 110 (Wikipedia)

 


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