Spiegelreflexkameras mit Schlitzverschluß

Das System der Schlitzverschluß-Kameras für Kleinbildfilm hat sich ab 1960 als Standard für Spiegelreflexkameras durchgesetzt.

Schon vor dem zweiten Weltkrieg wurde bei Zeiss Ikon in Dresden an einer Spiegelreflexkamera basierend auf der Contax gearbeitet. Durch die Zerstörung der Entwicklungsabteilung gingen jedoch sämtliche Prototypen und Konstruktionsunterlagen verloren. Als sich nach Kriegsende zwei Firmen in Ost und Westdeutschland unter dem Namen Zeiss Ikon neu gründeten, kam es zunächst zum   Streit um die Namensrechte. Zeiss Ikon in Stuttgart trug den Sieg über das prestigeträchtige Firmenlogo davon. In Dresden wurde dagegen die erste deutsche Spiegelreflexkamera mit Schlitzverschluss und feststehendem Pentaprisma entwickelt und 1948 vorgestellt.


Contax F

Contax F

Diese Kamera kann durchaus als Beispiel für gelungene Konstruktion gelten. Vorgestellt als „Contax S“ (für Spiegelreflex) sieht sie auch heute noch modern aus. Sie ist nicht größer oder schwerer als die CONTAX Mess Sucherkamera – sie würde noch heute als kompakte SLR durchgehen. Da nimmt man selbst in Kauf dass das Sucherbild zu den Ecken hin schrecklich dunkel wird, noch kein Rückschwingspiegel vorhanden ist, (und auch nie eingebaut wird) und die Verschlusszeiten- einstellung mit dem Rädchen und Schieber irgendwie merkwürdig (und störanfällig) ist. Das M42-Schraubgewinde ist auch nicht so elegant, aber hallo: fast alle Objektive der Firmen Carl Zeiss Jena, Meyer Görlitz und anderer lassen sich verwenden. Doch zunächst dauert es über ein Jahr bis die Kamera in Produktion geht, dann gibt es juristische Streitigkeiten um den Namen. Und dann kommt einfach kaum echte Modellpflege in Gang. 1956 die letzte Weiterentwicklung: kamerabetätigte Innenauslösung der Springblende und eine Fresnelllinse unter dem Prisma. Damit ist auch das ziemlich dunkle Sucherbild wirksam aufgehellt, größere Bedienknöpfe und eine geänderte Verschlussmechanik werden nach und nach eingebaut. Den Namen Contax durften bis 1958 nur Modelle tragen die in der DDR oder im Ostblock verkauft wurden, danach hießen alle Modelle Pentacon.  Trotz alledem ist meine Contax F eine Kamera mit der sich erstklassige Fotos schießen lassen. Das serienmäßige Tessar steht den westdeutschen Typen in Sachen Schärfe in nichts nach, der M42 Schraubanschluss ist kein Nachteil da es immer noch zahlreiche preiswerte Spitzenobjektive zu kaufen gibt und das 50er Jahre Ambiente ist einfach unbezahlbar.


Kommen wir anschließend zur ersten Westdeutschen Schlitzverschluss Reflexkamera. Als Nachfolger der legendären Contax Meßsucherkameras musste diese Maschine von vorneherein aufsehenerregendes bieten. Die Kundschaft wurde auch nicht enttäuscht: Im Jahre 1959 stellte Zeiss Ikon die Contarex vor.

Contarex

Zeiss Ikon Contarex

Über diese Kamera sind ganze Bücher geschrieben worden, so dass es jedem der sich für dieses, auch heute noch spektakuläre Gerät interessiert leicht fällt, sich umfassend zu informieren. Nur ein paar Eckdaten: Die Contarex wiegt ohne Objektiv 910 Gramm und besteht aus ca. 1500 Einzelteilen. Der Preis zur Einführung 1959 betrug 1400.- DM und steigerte sich bis 1966 auf 1800.- DM (mit Planar 2/50 mm) Fraglich ist, ob die Fa. Zeiss Ikon jemals Geld mit diesem hochkomplizierten Fotoapparat verdiente.   Bei der Einführung im Jahre 1959 war die Contarex dank ihrer fortschrittlichen Blendensteuerung und der gekuppelten Belichtungsmessung ihrer Zeit weit voraus, sensationell war auch, dass mit nur wenig Zubehör viele Bereiche der Fotografie erschlossen wurden. Das als Standard gelieferte Planar 1:2/50mm Objektiv war mit einer Naheinstellgrenze von 30cm und einer exzellenten Abbildungsleistung das mit Abstand beste Universalobjektiv seiner Zeit.  Auch alle anderen für die Contarex entwickelten Objektive waren in ihrer Klasse einsame Spitze. So sorgten spezielle Glassorten für eine einheitliche Farbwiedergabe innerhalb der Baureihe. Die Palette reichte am Ende der Produktion vom 18mm Weitwinkelobjektiv bis zum 1000mm Spiegeltele. Die Preise waren so gehalten dass Otto Normalverbraucher nur staunen konnte.

CRex-Balgen

Balgengerät für Contarex

 

Ein nützliches Zubehör für den Makrofotografen ist das Balgengerät mit dem Objekte fast beliebig vergrößert aufgenommen werden können. Das Zeiss Ikon Gerät zeichnet sich durch eine hervorragende Stabilität und exakte Einstellbarkeit aus.


Als sich Mitte der 60er Jahre die Verkaufszahlen bei Zeiss Ikon dramatisch verschlechterten setzte die Firmenleitung auf eine Entwicklung von Voigtländer, die schon 1963 zur Serienreife gebracht wurde. 

Voigtländer Bessaflex (Prototyp)

Icarex 35 mit drei Suchersystemen

Icarex 35 S TM

Diese „Einsteigerspiegelreflexkamera“, preislich noch unterhalb der Contaflex angesiedelt, sollte ab 1966 von der Konkurrenz Marktanteile zurückerobern. Die Icarex 35, so hieß das erste Modell, sorgte aber mitnichten für einen dauerhaften Erfolg. Zu mager war die Ausstattung, zu lichtschwach das Standardobjektiv: ein Dreilinser Pantar  mit 2,8er Anfangsblende. Der Einstiegspreis von ca. 400.- DM war zwar niedrig gehalten, die Aufpreise für ein scharfzeichnendes Tessar oder gar Ultron Objektiv  machten die Kamera durch den fehlenden Belichtungsmesser auch nicht attraktiver. Flugs wurde „nachgebessert“. Eine Suchereinheit mit ungekuppeltem Belichtungsmesser wurde ins Programm genommen, 1967 kam dann die Icarex 35 S mit eingebauter Belichtungsmessung. Diese war jedoch an die Arbeitsblende gebunden, andere Hersteller hatten solches seit 5 Jahren für weniger Geld im Programm. Echter Fortschritt sah anders aus. 1969 wurde aus lauter Verzweiflung das Icarex Programm um M42 Schraubgewinde Versionen erweitert um evtl. Umsteiger aus dem Pentacon/Praktika Lager anzulocken. Man muss sich das vorstellen: Zeiss Ikon/Voigtländer fertigte unter einem Dach fünf verschiedene Spiegelreflexkameras (Contaflex, Contaflex 126, Icarex, Contarex, Bessamatic/Ultramatic) die in ihren Wechselobjektiven nicht kompatibel waren. Die Fertigungs- und  Lagerkosten waren kaufmännisch nicht mehr kalkulierbar. Als 1971 die Verluste die 10 Mio. Grenze überschritten, ging die Fa. Zeiss Ikon/Voigtländer in Konkurs. Das heißt nicht dass die Icarex eine schlechte Kamera ist, im Gegenteil. Nur um Jahre zu spät auf den Markt gebracht und dann aus Rücksicht auf die Contarex (die aber sowieso kaum noch jemand kaufte) zögerlich und nicht anwenderfreundlich weiterentwickelt.


Wie man es hätte besser machen können zeigt die 1962 vorgestellte Pentax Spotmatic :

Spotmatic

Asahi Pentax Spotmatic

Sie kann all das was die Icarex auch beherrscht, zu einem günstigeren Preis und 1/3 weniger Gewicht bei besserer Qualität. Der M42er Anschluss für das Objektiv gibt Zugang zu heute noch bezahlbaren guten Linsen, die CdS Lichtmessung ist recht genau und die Gehäusegröße ist ein guter Kompromiss zwischen handlich und solide.
Eine Bemerkung am Rande: 1968 erzielte die deutsche Fotoindustrie weltweit ein Absatzplus von 3,5%, die japanische Konkurrenz dagegen eine Steigerung um 65%. Das lag bei weitem nicht nur an den günstigeren Verkaufspreisen.
Die Pentax Spotmatic war wegen ihrer fast legendären Robustheit auch bei professionellen Fotografen ein beliebtes Arbeitsgerät.


Mitte der 60er Jahre war der Wetzlarer Kamerahersteller Leitz , der mit seinen Messsucherkameras Geschichte geschrieben hatte, auch auf der Suche nach neuen Absatzmärkten. Hier bot sich das Spiegelreflexkonzept mit seinen vielfältigen Möglichkeiten an, den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren.

Leicaflex SL

Leitz Leicaflex SL

1968 kam die Leicaflex SL mit einer TTL-Lichtmessung auf den Markt. Sie bot quasi eine Selektivmessung, die im wesentlichen einer Spotmessung mit etwas größerem Messfeld entspricht. Das war über Jahre ein Merkmal das die Leicaflex füe sich alleine hatte. Das Gehäuse zeigte nun eine klare Form, ohne dass die ursprünglichen Prägungen für den Selen-Belichtungsmesser zur Außenmessung erkennbar waren. Die passenden Objektive benötigen eine sogenannte 2-Cam-Steuerung, um für die Belichtungsmessung durch das Objektiv geeignet zu sein. Die Leicaflex SL wurde serienmäßig hell oder schwarz verchromt ausgeliefert; nur einzelne Exemplare wurden schwarz lackiert. Die Gesamtproduktion beläuft sich auf etwa 72’000 Einheiten, von denen knapp 1100 für den Betrieb mit dem optional erhältlichen SL-Motor ausgelegt waren. Mit einem Batterieadapter für die nicht mehr erhältlichen Quecksilber-Knopfzellen ausgerüstet, überzeugt die Leicaflex SL noch heute mit einer präzisen Lichtmessung, hervorragenden Objektiven und einem hochwertigen Handling.


Nach langem Suchen fand ich ein guterhaltenes Exemplar meiner ersten Spiegelreflexkamera, die Canon T80.

T80

Canon T80

Es war 1988 ein Sonderangebot der Fa. Foto Porst. Für 499.- DM bekam der Käufer eine vollautomatische Autofokus Kamera mit dem Standardobjektiv AC 1,8/50mm. Was viele Kunden, auch ich, nicht wussten: die T80 war ein gestorbener Schwan, die Produktion schon 1986 eingestellt. Es gab für die Kamera noch zwei speziell gebaute AF Zoom Objektive, die aber in Deutschland so gut wie nie angeboten wurden. (Es gab ja noch nicht einmal Internet!) Der Apparat ist als reiner Automat gebaut mit der Möglichkeit 5 verschiedene

T 80 Display

Canon T80 Display

Motivtypen anzuwählen um so die Programmcharakteristik zu beeinflussen. Für Aufnahmen mit hellem Hintergrund gibt es einen Schalter für eine Belichtungskompensation. Zum Glück konnten alle manuell zu fokussierenden Canon FD Linsen (auch Fremdhersteller) angeschlossen werden. Ein Piepston zeigte dann ob das angepeilte Objekt scharfgestellt war. Alles in allem eine sehr zuverlässige Kamera, mit der sich recht einfach gute Bilder machen lassen. Wer  nur über die Motivgestaltung aber nicht über Blenden oder Zeiteinstellung nachdenken möchte ist bei der Canon T80 bestens bedient.


Nachdem ich endlich „meine“ T80 wiedergefunden hatte kam ich zur Erkenntnis, das die T-Modelle eigentlich auch einen sammelwürdigen Status erreicht haben. Sie bilden ja den Schlusspunkt des ehrwürdigen Canon FD Bajonetts, das in seiner Urform im Jahre 1959 erschien.

T50

Canon T50

Das Einsteigermodell Canon T 50 vorgestellt 1983 verfügte über eine Programm Automatik die vom Fotografen ausser für Blitzaufnahmen mit 1/60s nicht beeinflusst werden konnte. Im Sucher gab ein grünes >P< Informationen über die Stand der Belichtung. (blinkend, nicht blinkend) Die Zeiten werden von 2sec bis1/1000sec. selbsttätig gewählt, wobei die Automatic eine mittlere Blendenöffnung bevorzugt. Fokussiert wird über eine sehr helle Sucherscheibe mit Schnittbildindikator und Mikroprismenring. Der Filmtransport erfolgt mit dem eingebauten Motor, zurückgespult wird per Kurbel. Für alle Fotografen die sich überhaupt keinen Kopf über Blende und Verschlußzeit machen wollen und sich auf die zugegebenermaßen recht zuverlässige Automatik verlassen, ein ideales Gerät. Mit den Canon Speedlite Blitzgeräten ist Blitzautomatik komfortabel möglich.


T70

Canon T70

Mit der T70 die auf dem selben Gehäuse wie die T50 basiert führte Canon 1984 die Mikroelektronik im Kamerabau auf eine neue Stufe. Erstmals konnten alle Einstellungen der Kamera auf einem übersichtlichen LCD Display angewählt werden. Als erste Amateurkamera ermöglichte die T70 die Umschaltung von Integral- zu Selektivmessung. Auch die Rückspulung des belichteten Films erfolgte mit Motorkraft. Wie bei der T50 benötigt es hierzu 2 Batterien der Größe AA. Die Blitzautomatik arbeitet mit 1/90sec, alle Blitzgeräte der Speedlite

T70 Display

Canon T70 Display

Serie können verwendet werden. Was erstaunlich ist: In der Bedienungsanleitung gibt Canon für das LCD Display und die Pufferbatterie eine Lebensdauer von ca 5 Jahren an. Bei meiner T80 und T70 funktioniert beides noch nach 30 Jahren einwandfrei!


Canon T90

Canon T90

Die T90 erschien im Sommer 1986 als Top-Modell der Baureihe. Die elektronische Steuerung wurde nochmals erheblich ausgeweitet: ca. 7,5x umfangreicher als bei der T70. Was nicht zuletzt an den 3 Elektromotoren lag, die für Filmtransport (vor und zurück) und den Aufzug von Verschluss und Spiegelmechanismus zuständig waren. Auch das Design der Camera (von Luigi Colani) unterschied sich erheblich von den anderen T-Modellen. Wegweisend war die ergonomische Gestaltung mit Bedienrad die auch von anderen Kameraherstellern übernommen wurde.Die T90 besaß einen vertikal ablaufenden Metallschlitzverschluss mit 1/4000sec als kürzeste Verschluss- und 1/250sec als Blitz- Synchronzeit. Die Belichtungszeit konnte in halben Stufen eingestellt werden, Mehrfachbelichtungen (bis zu 9 Stück) waren möglich. Die Belichtungsmessung konnte umgeschaltet werden zwischen mittelbetonter Integral-, Partial- und Spotmessung. Mit letzterer konnte auch der Durchschnitt mehrerer Messungen gebildet werden. Erheblich ausgeweitet wurde die Blitzautomatik mit TTL-  und Mehrfachmessung für die das Blitzgerät Speedlite 300TL speziell für die T90 konstruiert wurde.t90-display Für die nachfolgende EOS Baureihe mit schnellem Autofokus wurden viele der Eigenschaften der T90 übernommen.


EOS 650

Canon EOS 650

Als im Jahre 1987 die EOS 650 und kurz danach die EOS 620 vorgestellt wurde, sahen die bis dahin angebotenen manuell zu fokussierenden Kameras ganz plötzlich alt aus. Die EOS (Elektro- Optisches –System) konnte fast alles besser als die T 70 die sie als Kamera für den engagierten Amateur ablösen sollte. Das Autofokussystem ist auch für heutige Verhältnisse schnell genug, die Erweiterung des Zeitenbereiches auf automatische Langzeiten bis 30sec. und die schnelle Kurzzeit von 1/2000sec. werden wohlwollend vermerkt. Beibehalten wurde die Umschaltmöglichkeit von Integral- zu Selektivmessung. Was manchen Anwender zunächst abschreckte war die komplett neue Objektivreihe. Der FD Anschluß hatte ausgedient, nur noch die neuen (bis heute noch aktuellen) EF-Objektive können verwendet werden.

Canon EOS 620

Nur ca. 2 Monate später wurde die EOS 620 mit Erfolg vorgestellt. Die Unterschiede zur 650er sind : 

  • Beleuchtetes Display
  • Blitzsynchronzeit: 1/250sec
  • Mehrfachbelichtungen
  • schnellste Zeit: 1/4000sec
  • automatische Belichtungsreihen

Damit hatte Canon auf lange Sicht die richtigen Entscheidungen getroffen. Spätestens nach Einführung der professionellen EOS1 schwenkten viele Reporter auf die EOS Schiene mit immer schnellerem AF-Geschwindigkeiten und anderen Weiterentwicklungen ein.


NikonF4

Nikon F4

Die Nikon F4, vorgestellt 1988, war die erste echte Profikamera von Nikon mit einem integrierten Autofokus-System. Im Gegensatz zu Canon wurde das bewährte Objektivbajonett beibehalten, zusätzlich mit der mechanischen AF-Kupplung. Ein besonderes Merkmal der F4 ist das wechselbare Suchersystem. Ausser dem serienmäßigen Prismensucher konnten ein Sport-, Lichtschacht- und Lupensucher verwendet werden. Die Matrix-Belichtungsmessung bot jedoch nur der Prismensucher, die anderen mussten sich mit der Spot- und der mittenbetonten Messung begnügen. Die kürzeste Belichtungszeit liegt bei einer damals unfassbaren 1/8000sec. Im Automatikmodus belichtet die Kamera selbsttätig bis zu 30sec. Beim Benutzen merkt man der Kamera an, dass sie für den rauen Berufsfotografenalltag gebaut wurde. Dem gelungenen Design (von Giorgio Giugiaro) geht jede Verspieltheit ab. Alle Bedienelemente können zur Not auch mit Handschuhen betätigt werden, anstatt eines (empfindlichen) Displays am Kameragehäuse werden alle Informationen im Sucher angezeigt. Auch beim Gewicht wurde nicht gegeizt: knapp 1100g nur für das Gehäuse sind eine Herausforderung beim Freihandfotografieren.


Schon ein Vierteljahr vor Einführung der Nikon F4 wurde das Amateurmodell F 801 vorgestellt.

Nikon F 801s

Viele Eigenschaften der F4 wurden hier schon vorweggenommen wie z.B. die schnelle 1/8000s oder das Autofokusmodul. 1991 erfolgte die Umbenennung in F 801s, da unter anderem eine Spotmessung eingebaut wurde. Die F 801s ist eine perfekt ausgestattete Kamera für all jene die das wechselbare Suchersystem und die robustheit der Nikon F4 nicht wirklich brauchen. Daher griffen, schon aus Gewichtsgründen, viele Profifotografen zur F 801


Nikon F70

Nikon F70

Ein bezahlbares Mittelklassemodell stellte die Fa. Nikon im Jahre 1994 vor. Die Nikon F70. Ausgestattet mit dem schnellen Autofokus- und Messsystem der semiprofessionellen F 90 und einem eingebauten Blitz (Leitzahl 14 bei ISO 100) stellt es dem engagierten Hobbyfotografen zahlreiche, auch individuell veränderbare, Programmfunktionen zur Verfügung.  Über ein eigenwillig gestyltes Display sind alle Einstellungen schnell und sicher zu regeln.

F70 Display

F70 Display

Der Nikon Bajonettanschluß gibt Zugang zu den hauseigenen Nikkoren oder interessanten Fremdanbietern. Meine Nikon F70 begleitete mich seit 1998 ohne jeden Aussetzer. Lästig allein ist die kurze Vorwarnzeit bei schwachen Batterien. Als Objektiv benutzte ich gerne das Tamron 28-210 Zoom. Bei kleiner Größe, geringem Gewicht und weitem Zoomfaktor ist es ein ideales Urlaubsobjektiv.


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